Frühneuzeitliche Ärztebriefe des deutschsprachigen Raums (1500-1700)

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Ärztebriefe
EditionshinweisJoachim Camerarius [II.] / Philipp Camerarius (Hgg.): Ioachimi Camerarii Bapenbergensis epistolarum familiarium libri VI, Frankfurt (Main): Wechels Erben, 1583 [VD16 C 413; ND Wien 2006], 344 f.
LiteraturAndrea Kramarczyk: Der Arzt Johannes Naevius (1499-1574) - ein Freund des Joachim Camerarius, in: Rainer Kößling / Günther Wartenberg (Hgg.): Joachim Camerarius, Tübingen 2003, 337-349, hier 347 f. (zum Briefwechsel, mit kurzen Inhaltsangaben); Svenja Wenning: Joachim II. Camerarius (1534-1598). Eine Studie über sein Leben, seine Werke und seine Briefwechsel, Duisburg 2015, 32, 44 (zum Inhalt)
Genre Brief allgemein
KorrespondenzGelehrter an Arzt
Person VONCamerarius, Joachim <I., 1500-1574> [Verfasser/in] [gesichert]
Person ANNeefe, Johann <1499-1574> [Adressat/in] [gesichert]
Entstehungszeit03.08.1564
Absenderorto.O. [gesichert]
ZielortDresden [mutmaßlich]
Sprache Latein
LandDeutschland
AusreifungsgradDruck
Inhaltsangabe Dank für einen Brief Neefes und zwei von Johannes Crato. Er freue sich über N.s Treue und werde es gegebenenfalls auch wagen, sich ratsuchend an ihn zu wenden. Beiliegend finde N. einen weiteren Brief zur Weitergabe an Freunde von Camerarius. Dank für die Grüße an den Sohn [Joachim II.], der freilich schon über ein halbes Jahr [von Leipzig] fort sei, um auf ihren Besitzungen in Franken nach dem Rechten zu sehen. [Joachim] sei viel in Nürnberg und mache dort offensichtlich seine Erfahrungen im erlernten [Arzt-]Beruf. Für den von N. vorgeschlagenen [Hof-]Dienst sei er allerdings nicht geeignet. C.s heimatlicher Fürst [der Bischof von Bamberg] wünsche sich ihn zwar [als Leibarzt], doch jener entschuldige sich mit seiner mangelnden Erfahrung. Es werde freilich Zeit, daß [Joachim], den er [als Vater] sozusagen aufs Pferd gesetzt habe, seinen Weg durchs Leben zu lenken lerne. Auch die Ausgaben begännen C.s Möglichkeiten langsam zu übersteigen, da sein zweiter Sohn [Philipp] in Italien von ihm ernährt werden müsse und der dritte [wohl: Ludwig] ebenfalls dorthin gehen solle. Große Kinder, große Sorgen... Joachims Wesen sei friedvoll, und er strebe sehr nach Ruhe; so seien sie alle verschieden und zu Verschiedenem geboren.

(Ulrich Schlegelmilch)
URLCamerarius, Epistolarum familiarium libri sex (1583)
 Opera Camerarii - Eine semantische Datenbank zu den gedruckten Werken von Joachim Camerarius d.Ä. (1500-1574)
Person ÜBERCrato von Krafftheim, Johannes <1519-1585> [Erwähnte Person] [gesichert]
Camerarius, Joachim <II., 1534-1598> [Erwähnte Person] [gesichert]
Camerarius, Philipp <1537-1624> [Erwähnte Person] [gesichert]
Veit <Bamberg, Bischof, II., 1519-1577> [Erwähnte Person] [ermittelt]
Camerarius, Ludwig <1542-1582> [Erwähnte Person] [mutmaßlich]
SchlagwortStudium
Stellenangebot <Leibarzt>
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